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Fliegen ist ein alter Menschheitstraum. Den Anfang machte der Flugpionier Otto Lilienthal. Dieser führte seit 1891 Gleitflüge durch. Die Gebrüder Wright führten 1903 einen Motorflug durch. Danach ging die Entwicklung rasant voran. 1910 überquerte das erste Luftschiff den Ärmelkanal. Im gleichen Jahr gelang der erste Flug mit einem Wasserflugzeug. Bereits ein Jahr zuvor, 1909 gelang dies mit einer Eindecker-Maschine. Auch im 1. Weltkrieg spielte das Fliegen bereits eine große Rolle.
Der Traum vom Fliegen wurde für viele zum Albtraum, denn die Entwicklung war so weit voran geschritten, dass man sie als Waffen einsetzen konnte. Während des 1. Weltkrieges entstanden auch die ersten Flugplätze und die Technik des Flugfunks wurde entwickelt, die ersten Flugzeugträger wurden gebaut. Der 2. Weltkrieg war zum Teil geprägt von zahllosen Luftschlachten. Die Bomben, die letztendlich fast alle größeren deutschen Städte in Schutt und Asche legten, wurden von Flugzeugen der Alliierten abgeworfen. Der Menschheitstraum brachte in diesem Sinne Tod und Verderben.
Nach dem 2. Weltkrieg begann zwischen Ost und West das Wettrüsten, bis zu den Ereignissen, die zum Ende der Sowjetunion führten. Die Entwicklung von Flugzeugen wurde immer weiter voran getrieben. Heute setzt man moderne Flugzeuge ein, um beispielsweise feindliche Stellungen aufzuspüren.
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